A National Research Priority Program of  
the

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Funding Period 2011 - 2013

P7

Identification of functional nAChR variants and their role in nicotine addiction, schizophrenia and epilepsy (STE 1651/1-2, BE 3834/1-2)

Prof. Dr. Ortrud Kristina Steinlein (Principle Investigator)
Ludwig-Maximillians-University
Institute of Human Genetics
Goethestr. 29

80336 München
+49-89-5160-3683

Fax: +49-89-5160-4468

ortrud.steinlein(at)med.uni-muenchen.de
www.humangenetik.klinikum.uni-muenchen.de

 

Together with:

 

Prof. Dr. Daniel Bertrand (Principle Investigator)
University of Geneva
Department of Basic Neurosciences
CH-1211 Genève 4
+41-22-3795356
daniel.bertrand(at)unige.ch

Single nucleotide polymorphisms (SNPs) in Genen für Untereinheiten des neuronalen nikotinischen Acetylcholinrezeptors (nAChR) gelten als Suszeptibilitätsfaktoren für Endophenotypen der Nikotinabhängigkeit und neuropsychiatrische Erkrankungen. Wir konnten zeigen, dass sowohl kodierende als auch nicht-kodierende SNPs die Funktion von nAChRs deutlich verändern können. Verschiedene Strategien sollen eingesetzt werden, um zusätzliche funktionelle SNPs zu identifizieren und die zugrundeliegenden Zusammenhänge aufzudecken. Da die meisten nAChR SNPs synonym sind, sollen insbesondere die Mechanismen, durch welche anscheinend „stille“ SNPs funktionell bedeutsam werden, detailliert untersucht werden. Beispiele für solche Mechanismen sind Unterschiede im Gebrauch synonymer Codons, RNA-Editierung und alternatives Spleissen. Auch kommen genetische Varianten in nicht-translatierten Bereichen (5’- und 3’-UTRs) als mögliche Modulatoren von RNA-Stabilität, prä-RNA-Prozessierung und Kinetik der Proteintranslation für die genannten Phänotypen in Betracht. Weiterhin sollen Ko-Expressionsstudien eingesetzt werden, um die Auswirkung von genetischer Variabilität auf die Inter­aktion zwischen nAChRs und RIC3, einem möglichen Chaperon, zu untersuchen.